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Thema: Werbung, Consulting, Marktforschung | 3340 Zeichen

Gewinnen Sie Ihr Publikum - 5 goldene Regeln für Ihren Kamera- oder Bühnenauftritt von Dietmar Baum, Geschäftsführer bei mmh

Das Wichtigste bei der Kommunikation ist, dass der Betrachter versteht.
Um bei einem Bühnenauftritt oder einem Vortrag einen nachhaltigen Eindruck zu hinterlassen, gibt es ein paar Punkte, die Sie beachten sollten: Nicht nur der Inhalt Ihrer Rede ist von Bedeutung. Fast noch wichtiger ist die Art und Weise, wie Sie sich präsentieren können. Dazu gehört Ihr Stand, Ihre Körperhaltung und Ihr Armeinsatz, Ihr Blick, Ihre Position und nicht zuletzt die Dramaturgie Ihres Vortrages: das Publikum will unterhalten werden! Und zwar von Ihnen!

1. Der Stand:
„Wie ich stehe, so werde ich wahrgenommen.“ Machen Sie Yoga? Sie sollten schnellstens damit anfangen! Am besten sofort: stellen Sie sich hin, die Füße sind ca. 5-15 cm auseinander, die Haltung ist von unten nach oben aufrecht. Stellen Sie sich vor, dass ein kleines Band, eine Verlängerung der Wirbelsäule, Sie an Ihrem Scheitel nach oben zieht. Sie sind selbstbewusst! Stehen Sie fest. Aufrechtes Stehen heißt aufrichtige Ausstrahlung. Und genau so wollen Sie wahrgenommen werden!

2. Die Armhaltung:
Halten Sie Ihre Arme stets oberhalb Ihrer Hüfte, unterstreichen Sie Ihre Argumentation mit Ihren Händen. Benutzen Sie diese so, wie Sie es für richtig halten. Ihr Ausdruck wird auf natürliche Weise verstärkt, sie wirken authentisch, nicht gestellt. Ihre Persönlichkeit wird unterstrichen. Auswendig gelernte Bewegungsabläufe lassen Sie hingegen steif und affektiert erscheinen. Und lassen Sie Ihre Arme nicht hängen, damit nehmen Sie sich jegliche Aussagekraft.

3. Der Blick
Sie alle kennen das, wenn Sie im Publikum sitzen und versuchen mit dem Redner Kontakt aufzunehmen, Blickkontakt. Sie wollen ihm zunicken, ihm mitteilen, dass Sie seiner Meinung sind... Geben Sie Ihrem Publikum die Chance, Ihnen zuzustimmen, beziehen Sie es in den Vortrag mit ein, indem Sie Blickkontakt halten. Schauen Sie ins Publikum, schauen Sie die Menschen an, sie werden es Ihnen danken.

4. Der Standpunkt
Nutzen Sie den Platz, der Ihnen zur Verfügung steht, um durch Ihren Standpunkt Ihren Vortrag zu unterstreichen. Wenn Sie zum nächsten Punkt Ihres Vortrags kommen, dann zeigen Sie das dem Publikum auch: gehen Sie einen Schritt auf das Publikum zu: Sie kommen dem Kern Ihrer Aussage näher, kommen Sie auch Ihrem Publikum ein Stück näher... es fällt ihm so leichter Ihnen zu folgen.

5. Rhetorik, Dramaturgie, Aufbau und Sprache
... und dann „atmen“ Sie. Atmen Sie ein. Und aus. Ihre Worte werden langsamer. Ihnen bleibt mehr Zeit. Zeit zu überlegen, welche Dinge wichtig sind. Welche Aspekte Sie betonen möchten. Kommen Sie nicht von Ihrem skizzierten Weg ab. Fahren Sie direkt von Hamburg nach München. So verführerisch es auch sein mag die Weinstraße zu fahren, Ihr Publikum möchte schnell ankommen. Verlieren Sie sich nicht in Details, kurz: schweifen Sie nicht ab! Wählen Sie Ihre Worte mit Bedacht: „eigentlich“, „vielleicht“, „ich denke“, „ich meine“, „unter Umständen“ stellen Einschränkungen dar und haben in der Aussprache einer Führungspersönlichkeit auf dem Podium wenig zu suchen. „Ich weiß“, „ich bin informiert“, „ich bin mir sicher“, „ich bin bedacht.“ Ich wähle die richtigen Worte. Wenn Sie all das beherzigen, steht einer erfolgreichen Kommunikation nichts mehr im Wege.

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Ansprechpartner
B. Laura Böving
Tel.: 02351 6790-210
Fax: 02351 6790-199
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